Haushaltslage extrem verbessert

In den vergangen Jahren konnte die Stadt Goch ihre Kassenkredite um fast 70 % reduzieren. Bei Amtsantritt von Bürgermeister Uli Knickrehm lagen sie noch bei 21,5 Mio. Euro. Im Haushaltsplan für das laufende Jahr sind Kassenkredite mit rund 7,2 Mio. Euro ausgewiesen. Parallel zum Abbau der Kassenkredite wurde eine beträchtliche Ausgleichsrücklage aufgebaut die bis Ende 2023 bei fast 24 Mio. Euro lag. Dies ist ein Ergebnis einer soliden Haushaltsführung.

Gewerbepark Goch-Weeze eingeführt und ausgebaut

2017 gründeten die Städte Goch und Weeze auf Initiative ihrer Bürgermeister Uli Knickrehm und Uli Franken den Zweckverband Gewerbepark Weeze-Goch. Ziel war es, gemeinsam einen interkommunalen Gewerbepark zu planen, zu erschließen, zu betreiben und zu vermarkten. Ein bedeutender Meilenstein ist die Ansiedlung der Tricor AG, die dort eine der weltweit modernsten Produktionsstätten für industrielle Wellpappenproduktion errichtet. Mit einem Investitionsvermögen von mehr als 170 Mio. Euro und der Schaffung von rund 200 neuen Arbeitsplätzen ist dies eines der größten Industrieprojekte in unserer Region.

Haus zu den 5 Ringen ausgebaut

Im August 2024 wurde das „Haus zu den fünf Ringen“ nach umfassender Sanierung wiedereröffnet. Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf fast 3 Mio. Euro, wobei das Land NRW das Projekt mit über einer Million Euro förderte. Etwa 60 % der Bauaufträge gingen an Firmen aus Goch. Heute beherbergt das Haus zu den fünf Ringen den Heimatverein Goch e.V., die KulTOURbühne, das Stadtarchiv sowie eine digitale Heimatwerkstatt.

Kommunalen Ordnungsdienst eingeführt

Mit der Einführung des kommunalen Ordnungsdienstes hat die Stadt Goch einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet getan. Seit November 2023 sind vier engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die sich täglich für ein sauberes und sicheres Stadtbild einsetzen.
Der kommunale Ordnungsdienst zeigt regelmäßig Präsenz in der Fußgängerzone, im Stadtpark und an der Nierswelle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort unterwegs – auch außerhalb der normalen Dienstzeiten, in den Abendstunden und am Wochenende.
Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Kontrolle von illegaler Müllentsorgung, der Jugendschutz und die Begleitung von Veranstaltungen.
Bereits im ersten Jahr hat sich der kommunale Ordnungsdienst in Goch sehr gut etabliert und erfährt eine hohe Akzeptanz und Anerkennung in der Bevölkerung. Die Bürgerinnen und Bürger schätzen die schnelle Erreichbarkeit und das sichtbare Engagement der Ordnungskräfte.

Belgierhäuser zum Schwerpunkt gemacht

2016 beschloss der Rat (mit BFG) ein Konzept zur Übernahme der stark vernachlässigten Belgierhäuser. Dafür wurde 2017 die städtische ImmGo GmbH gegründet. Ziel: Alle 60 Eigentumswohnungen in städtische Hand bringen – trotz sehr komplizierter Eigentümerstruktur mit Erbengemeinschaften, Insolvenzen und weltweit verstreuten Besitzern. Heute gehören 58 von 60 Wohnungen der Stadt. Ein Abriss oder kompletter Umbau ist rechtlich erst möglich, wenn alle Eigentümer mitziehen. Es hat sich viel im Hintergrund getan – die Stadt ist auf einem guten Weg, auch die letzten Hürden zu lösen und eine Perspektive für die Zukunft des Quartiers zu schaffen.

Kommunales MVZ gegründet

Um eine starke, wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Goch sicherzustellen, haben wir im Februar 2023 gemeinsam mit der SPD und B90/Die Grünen die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in kommunaler Trägerschaft beantragt.

Mit dem MVZ im ehemaligen Tertiarinnenkloster an der Mühlenstraße ist dieses zukunftsweisende Projekt im Januar 2025 Realität geworden. Das MVZ schließt Versorgungslücken – insbesondere bei Kinder- und Hausärzten. Die Praxisräume wurden komplett neu gestaltet und mit digitaler Technik ausgestattet. Das MVZ ist ein klares Signal für die Bedeutung der medizinischen Versorgung vor Ort und die Lebensqualität in unserer Stadt!

Dorfhäuser

n Hülm ist ein modernes Dorfgemeinschaftshaus entstanden, das in der ehemaligen Schule beheimatet ist. Es dient als zentraler Treffpunkt für das Dorfleben und bietet von der Jugendarbeit bis zu Vereinsaktivitäten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Das Dorfhaus ist Teil eines größeren Projekts zur Stärkung des Dorfzentrums, zu dem auch die Erneuerung des Dorfplatzes und der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses gehören.
Das Dorfhaus in Hassum wurde mit Fördermitteln des Landes NRW saniert. Für ein zukünftiges Dorfhaus in Pfalzdorf wurden mit den Stimmen des BFG Planungskosten in den Haushalt eingestellt.
Die Förderung solcher Projekte ist für das BFG eine perfekte Möglichkeit, um das soziale und kulturelle Leben in den Dörfern zu stärken. Als besonders vorteilhaft stellt sich dar, dass das Land NRW die Schaffung und Modernisierung von Dorfgemeinschaftshäusern finanziell unterstützt.

ISEK gemeinschaftlich vorangetrieben

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist ein umfassender Plan für eine attraktivere und zukunftsfähige Gocher Innenstadt. 2023 mit den Stimmen des BFG beschlossen, ermöglicht es bis zu 60 % Förderung aus Bundes- und Landesmitteln. Ziel ist es, Plätze und Freiräume aufzuwerten, Aufenthaltsqualität zu verbessern und Niers, Stadtpark und Innenstadt besser zu verbinden. Geplant sind u. a. der Umbau des Marktplatzes (ab 2026), des Steintorplatzes (ab 2029), die Neugestaltung des Stadtparks mit Pump-Track, Spielplatz, Skater- und Calisthenicsanlage sowie mehr Begrünung und Wasserelemente für ein besseres Stadtklima. Umsetzung schrittweise über rund 10 Jahre.

Innenstadt gestärkt

Die Innenstadt von Goch hat in den letzten Jahren spürbare Veränderungen durchlaufen. Besonders auffällig sind die Herausforderungen durch den zunehmenden Leerstand von Ladenlokalen, die Auswirkungen des Online-Handels und die Folgen der Corona-Pandemie. Diese Entwicklungen betreffen nahezu alle Städte Deutschlands.
Gleichzeitig wurden Potenziale erkannt, insbesondere im Bereich der Gastronomie und bei der Nutzung von Grün- und Wasserflächen wie der Niers und den umliegenden Parks. Diese Bereiche werden zunehmend als wertvolle Ressourcen für Erholung, Begegnung und Freizeitgestaltung betrachtet.
Um die Innenstadt zukunftsfähig zu gestalten, hat die Stadt Goch ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) auf den Weg gebracht. Das Konzept „Lebendiges Goch am Blau-Grünen-Band“ wurde 2023 vom Stadtrat beschlossen und zielt auf eine umfassende Aufwertung des Zentrums bis 2033 ab. Nähere Informationen dazu finden sich unter dem Punkt „ISEK“.

Fahrradkonzept begonnen

2022 hat der Rat der Stadt ein umfassendes Radverkehrskonzept verabschiedet, das als Leitfaden für die Förderung des Radverkehrs in den kommenden Jahren dient. Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs im Alltag zu erhöhen, die Sicherheit zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Das Radwegenetz soll so ausgebaut werden, dass es für Pendler, Schüler und Einkaufende sicher und bequem nutzbar ist. Das Fahrrad soll als umweltfreundliche Alternative zum Auto gestärkt werden. Die Maßnahmen umfassen den Neubau und die Sanierung von Radwege,n bessere Abstellmöglichkeiten, Servicestationen und die gezielte Schließung von Netzlücken. Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Einrichtung von Fahrradstraßen. Diese sollen vor allem abseits der Hauptverkehrsstraßen verlaufen und wichtige Ziele wie Schulen, die Innenstadt und Wohngebiete sicher miteinander verbinden.
Die Umsetzung ist eine finanzielle Herkulesaufgabe. Gut daher, dass die Finanzierung teilweise durch Fördermittel erfolgen kann, die bis zu 80% der Kosten abdecken können. Insgesamt sind für 2025 etwa 100.000 € für den Ausbau der Fahrradstraßen in den städtischen Haushalt eingestellt worden.

Astra neugebaut

Das neue Astra-Erweiterungsgebäude wurde im Dezember 2024 offiziell eingeweiht und erweitert das Jugendzentrum Astra um 350 m2 zusätzliche Nutzfläche. Der Neubau ist barrierefrei und bietet neben einem großen Gemeinschaftsraum, auch einen Kreativ- und einen Bewegungsraum. Das Gebäude richtet sich vor allem an die jüngeren Besucher des Astras und schafft damit neue Möglichkeiten für kreative, sportliche und gemeinschaftliche Angebote.

Wohnmobilstellplatz gefördert

Der Wohnmobilstellplatz auf dem Friedensplatz hat eine große Bedeutung für Goch und die Region. Er zieht ganzjährig Reisemobilisten an und ist ein wichtiger Baustein des lokalen Tourismus. Der Stellplatz liegt idyllisch an der Niers und dennoch zentrumsnah, was ihn besonders attraktiv macht. Die Reisemobilisten nutzen die Angebote der Innenstadt, besuchen Cafés, Restaurants und Geschäfte, was der lokalen Wirtschaft zugutekommt.
Ursprünglich als kleinerer Platz gestartet, bietet der Friedensplatz mittlerweile regulär 70 Stellplätze. Bei Großveranstaltungen, wie der Arnold-Janssen-Reisemobilwallfahrt, kann der Platz auf bis zu 200 Fahrzeuge erweitert werden.
Um die Attraktivität des Platzes zu steigern, wurde eine neue WC-Anlage errichtet.
Zur Gegenfinanzierung wurden die Stellplatz-Gebühren moderat angehoben.

Gocher Sommer eingeführt

Im Rahmen der Haushaltsberatungen im Jahr 2022 beantragte das BFG probeweise die Autofreiheit des Gocher Marktplatzes und die Durchführung von Veranstaltungen auf dem Marktplatz.
Aus diesem Antrag hat sich der „Gocher Sommer“ entwickelt. Der Gocher Sommer hat sich als echtes Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt etabliert. Das Event bietet ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen: Von Livemusik über Sportevents, wie den traditionellen Steintorlauf, bis hin zu einem bunten Kinder- und Familientag ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders die Mischung aus regionaler Gastronomie, Strandfeeling und kreativen Aktionen wie Modenschauen und Kunstmärkten sorgt für eine einzigartige Atmosphäre und stärkt das Gemeinschaftsgefühl in Goch.
Das vielfältige Programm und die positive Resonanz zeigen, wie sehr der Gocher Sommer die Lebensqualität in der Stadt bereichert.

Schulen gefördert

Die Förderung der Gocher Schulen umfasste in den vergangenen Jahren sowohl bauliche Investitionen als auch Programme zur individuellen Förderung und Digitalisierung.
An allen Schulen wurden gezielt Endgeräte und digitale Infrastruktur bereitgestellt, um den Unterricht zu modernisieren und digitale Kompetenzen zu fördern. Weiterhin wurden erhebliche finanzielle Mittel für individuelle Förderung und zusätzliche Schulsozialarbeit in den Haushalt eingestellt. Zudem wurde regelmäßig in die Modernisierung und den Ausbau der Schulgebäude investiert. Dazu gehörten energetische Sanierungen, Erweiterungen von Klassen- bzw. Fachräumen, die Einrichtung von Mensen, die Ausstattung von Fachräumen, sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit.
Zentrales Projekt der kommenden Jahre ist der Neubau der Niers-Kendel-Schule mit rund 2.600 m2 Nutzfläche am Standort Asperden. Hierzu wurden in den laufenden Haushalt finanzielle Mittel für die Planungskosten eingestellt.

Neuseeland erfolgreich ausgebaut

Das sich auf dem ehemaligen Gelände der Reichswald-Kaserne befindliche Quartier Neu-See-Land wurde in den vergangenen Jahren nahezu vollständig bebaut. Mit der Bebauung des letzten Bauabschnitts, der nach dem Willen des BFG dann auch sozialen Wohnungsbau umfassen soll, wird vermutlich noch in diesem Jahr begonnen.
Neben der Fertigstellung zahlreicher Wohnungen, die in vielfältigen Bauformen wie Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Geschosseohnungen errichtet wurden, wurde auch die Infrastruktur und die Nahversorgung verbessert. Neue Spielplätze und Grünflächen bieten zudem Raum für Freizeit und Erholung.
Neu-See-Land hat sich in den vergangenen Jahren von einer Konversionsfläche zu einem dynamisch wachsenden, attraktiven und modernen Stadtteil mit hoher Lebensqualität entwickelt.

Digitale Verwaltung ausgebaut

In den letzten Jahren hat sich die digitale Verwaltung in Goch deutlich weiterentwickelt. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen:

Einrichtung einer eigenen Abteilung für Organisation und Digitalisierung, um die digitale Transformation systematisch voranzutreiben.

Ausbau digitaler Dienstleistungen: Immer mehr Verwaltungsleistungen sind heute online verfügbar – von der Online-Terminvereinbarung über digitale Formulare bis hin zu einem umfassenden Dienstleistungsverzeichnis, das Bürgern ermöglicht, viele Anliegen bequem von zuhause aus zu erledigen.

Zentrale Bürger-App: Die App „Goch erleben“ bietet nicht nur die Möglichkeit, sich über aktuelle Ereignisse zu informieren, sondern auch Mängel zu melden, online Termine zu buchen und Formulare online auszufüllen.

OGS ausgebaut

Ab August 2026 gilt bundesweit ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.
In Goch wurde das OGS-Betreuungsangebot innerhalb der vergangenen Jahre bereits an allen Grundschulen umgesetzt. Die Betreuung findet in der Regel von 8:00 bis 16:00 Uhr statt. Auch an unterrichtsfreien Tagen sowie in den Ferien gibt es Angebote außerhalb der Unterrichtszeit.
An der Arnold-Janssen-Schule wird seit drei Jahren ein Modell umgesetzt, bei dem Unterricht und Freizeitangebote im Tagesverlauf wechseln. Die Stadt Goch investierte hierfür insgesamt rund 160.000 Euro in Baumaßnahmen und 25.000 Euro pro Jahrgang für die Einrichtung.

Feuerwehr gefördert

Die Feuerwehr wurde in den letzten Jahren auf mehreren Ebenen sowohl durch Investitionen der Stadt als auch durch gezielte Förderprogramme des Landes NRW gefördert.

Neubau und Modernisierung von Feuerwehrgerätehäusern: Ein zentrales Beispiel ist das neue Feuerwehrgeräte im Ortsteil Hülm, das 2023 fertiggestellt und offiziell übergeben wurde. Momentan wird im Ortsteil Asperden ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut.

Erneuerung des Fuhrparks: Der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Goch wurde konsequent erneuert und modernisiert. Dazu zählt auch die Anschaffung eines neuen Drehleiterfahrzeugs, das die Einsatzfähigkeit verbessert.

Ausstattung und Organisation: Die Freiwillige Feuerwehr verfügt über eine moderne Ausstattung, was die Einsatzbereitschaft und Sicherheit im Stadtgebiet nachhaltig verbessert. In diese Ausstattung wird konsequent investiert.